| Sonne am 25.03.2010: |
zurück: |
Nach
einer langen Durststrecke konnte ich am Vormittag des 25. März 2010
endlich wieder einmal die Sonne beobachten und aufnehmen. Zum Einsatz
kam wie immer das PST und der kleine "Volksapo" (ED 80/600). Das Ganze war auf einer GP-DX montiert, welche mit dem Kompass grob nach Norden ausgerichtet war. Schnell war alles aufgebaut und die Beobachtung konnte losgehen. Zuerst verbarg sich die Sonne noch hinter ein paar Bäumen, aber durch das Geäst konnte ich schon ein paar Protuberanzen erkennen was natürlich neugierig auf mehr machte. Nachdem die Sonne die letzten zweige hinter sich gelassen hat stand einer ausgelassenen Beobachtung nichts mehr im Wege, oder doch? Weit im Westen zogen doch da schon wieder die ersten Schleierwolken auf. Ich ließ mich aber dennoch nicht beeindrucken uns setzte mein Vorhaben fort. So folgten nach ausgiebigen "spechteln" einige Sequenzen per Videokamera. Zum Einsatz kam wie gewohnt die DMK. Das handling ging locker vom Hocker. Zum ersten Mal im Einsatz hatte ich ein "iCap", eine Art Schutzhülle für das Laptop, eine wahre Erleichterung für die Bedienung das Lappi bei Tageslicht. Nach dem ich die komplette Sonnenoberfläche abgelichtet hatte, bemerkte ich schon bei den letzten Aufnahmen, dass sich ganz dünne Wolken durch das Bild bewegten. So beschloss ich schließlich die Beobachtung abzubrechen. Im nachfolgenden ein paar Aufnahmen von diesem Vormittag. Bearbeitet habe ich die Bilder mit RegiStax4 und Picture Publisher8. Insgesamt hatte ich pro Sequenz zwischen 1000 und 1500 Bilder aufgenommen und RegiStax damit gefüttert. Zu den Einstellungen bei RegiStax kann ich nicht soviel sagen, ich hab einfach die Standarteinstellungen übernommen und das Programm laufen lassen. Nach dem stacken habe ich noch an den Wavelet- Filtern gedreht. Die Farbe habe ich mit verschiedenen Filtern in PP8 überlagert und mit ins Spiel gebracht.
![]() ![]() ![]() Mosaik aus vier Einzelbilder mit "Fitswork" erstellt. geändert am 27.03.2010 © Albert Engert |