Mond und Jupiter am 06. / 07.03.2011www.cabocanet.de

     Trockene, klare und saubere Polarluft sorgten Anfang März für hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten unseres Himmels. Herrliche Abendstimmungen mit wunderbaren
     purpurroten Farbnuancen ließen in diesen Tagen eine bezaubernde Stimmung aufkommen. Wieder einmal machte ich ich mich erneut auf um diese Stimmungsvolle Eindrücke
     mit meiner Kamera einzufangen. Am 07. März gab es da das Zusammentreffen von Mond und Jupiter. Die junge Mondsichel samt dem Gasriesen boten einen grandiosen Anblick.
     Leider muss ich mich immer häufiger mit den bei uns neu errichteten Windräder arrangieren. Standen sonst alte knorrige Bäume im Bildvordergrund, sind es jetzt immer häufiger
     die geraden, schlanken Säulen mit den brummenden Generatoren und ihren weit ausladenden surrenden Rotoren.
     Am Rosenmontag wo viele Narren vielleicht ihren Nachhauseweg ansteuerten, fand ich mich, wie schon in den Tagen davor, auf der Jagd nach Sonne, Mond und Sterne. Nach
     einen beindruckenden Sonnenuntergang kam mir erneut der junge Mond mit seinem Aschgrauen diffusen Licht und der strahlende Jupiter vor die Linse. Diesmal bewaffnet mit
     meinem kleinen Refraktor und einem Telekonverter wollte ich unseren Trabanten ganz nahe auf die Pelle rücken. So entstanden folgende Aufnahmen.
     Eher zufällig konnte ich zwischenzeitlich dann noch den Überflug der ISS mit angedockten Space Shutle beobachten. Ein historischer Augenblick, denn diesen Anblick wird es so
     nicht mehr geben. Es sollte der letzte Flug der Discovery zur ISS gewesen sein, denn die Nasa stellt ab 2011 die Shutle- Missionen komplett ein. Also genoss ich den letzten
     Formationsflug der ISS samt Raumfähre.

     
















     erstellt am 08-03-2001                                                                                                                                                                                                                                                               © Albert Engert